Stoßwellentherapie bei Erektionsstörungen

Stoßwellentherapie bei erektiler Dysfunktion (Erektionsstörung) und Penisverkrümmung (Peyronie’s disease und Induratio penis plastica [IPP])

Die medizinische Stoßwellentherapie (ESWT) ist einmodernes, schmerzfreies Verfahren zur Behandlung von Erektionsstörungen und Penisverkrümmung durch bindegewebige Verhärtung des Gliedes.

Sie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die Durchblutung im Penis gestört ist.

Das Ziel ist es, die natürliche Erektionsfähigkeit langfristig wiederherzustellen, ohne auf dauerhafte Medikamente angewiesen zu sein.



Die wichtigsten Punkte zur Stoßwellentherapiee infach erklärt:

• Das Grundprinzip: 

Bei der Behandlung werden sanfte, von außen erzeugte Schallwellen (Stoßwellen) über einspezielles Handgerät in den Penis geleitet. Diese Wellen sind für den Patienten kaum spürbar und völlig schmerzfrei.

• Die Wirkung: 

Die Stoßwellen setzen im Körper natürliche Heilungsprozesse in Gang. Sie regen den Körper dazu an, neue, kleine Blutgefäße im Penis zu bilden. Zudem werden alte, verengte Adern besser durchblutet.

• Der Ablauf: 

Eine Behandlungssitzung dauert ca. 10 - 20 Minuten. Es sind in der Regel 4 bis 12 Sitzungen nötig, um ein optimales und zufriedenstellendes Ergebnis erzielen zu können. Die Sitzungen sind über mehrere Wochen verteilt. 

• Der Vorteil: 

Die Therapie ist nicht-invasiv, es muss also nicht operiert werden. Es sind keine Betäubungsmittel nötig und es gibt nach aktuellem Stand kaum Nebenwirkungen.

• Der Alltag: 

Nach einer Sitzung können Sie sofort wieder Ihrem normalen Alltag nachgehen.


Die Wirksamkeit dieser Methode ist durch klinische Studien belegt. Besonders Männer mit leichten bis mittelschweren Durchblutungsstörungen im Penis oder solche, bei denen herkömmliche Potenzmittel (wie PDE-5-Hemmer) nicht mehr optimal wirken, profitieren von dieser Therapie. Auch profitieren Männer, die Erektionsstörungen durch Diabetes Typ I und Typ II haben. Männern, die blutdrucksenkende Medikamente einnehmen sowie Testosteronstörungen oder einen Hormonwechsel haben, ist mit dieser Therapie ebenso gut geholfen. 

Oftmals wirken auch frühere Medikamente nach der Behandlung wiederbesser.

Wichtig: Diese Therapie ist eine Privatleistung und wird nicht von Krankenkassen übernommen.